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Montag, 15.09.2008, 09:57

tut immer weh. die sprüche "eine tür geht zu fünf andere gehen auf" und "jeder abschied ist ein neubeginn" vermögen kaum zu trösten im moment des abschiedes.

abschied bedeutet verlust ohne gleichzeitigen und gleichwertigen ersatz.

meist spüren wir schon den verlust im ansatz, manchmal kommt er aber auch völlig unerwartet und wir können nicht glauben, was da passiert.

der verlust führt uns zurück zu unserer anspruchshaltung, zu unseren erwartungen und wir müssen überdenken, was wir wollen und wie wir uns trösten können.

alle diese gedanken gingen mir heute früh durch den kopf, als ich beim fenster raussah - november pur, grau, nebel, regen - noch senken sich die blütenbüschel des oleanders im regen, bald werden die blüten unappetitlich braun werden und zu einem klumpen verkleben, bis zum tag des radikalen schnittes und der "dunkelhaft" im winter.

hat man eigentlich das recht, diese wunderbaren pflanzen so gefangen zu halten, mensch, wer glaubst du, dass du bist? glaubst du wirklich, du hast recht und anspruch auf alles? du bist ein winziges tröpfchen im universum, gebunden an die gesetzmäßigkeit ebendieses universums.

ja, ich habe ihn verloren, den sommer, ganz eindeutig ist mir das bewußt.

der verlust ist umso schmerzlicheer, als ich diese wunderbare jahreszeit heuer weniger genießen konnte. jetzt ist auch der rest vorbei.

aber der herbst kann noch sehr schön sein, mit seiner farbenpracht, mit seiner fülle, mit der ernte. es gibt nicht nur herrliches obst, trauben, kürbis, sturm, nüsse, kastanien und sonstige köstlichkeiten, wir werden von der natur noch einmal verwöhnt. - ja, ich kann auch eine gute ernte "einfahren" - ich habe viel fertiggebracht in den letzten monaten.

in diesem sinne bestelle ich jetzt - wie heute so üblich - beim universum einen neuen "sommer" und schicke gleichzeitig ein dankschreiben an das universum, für diesen unwahrscheinlich schönen sommer, der mich überglücklich gemacht hat, mich mit seinen lauen abenden in emotionale schwingungen mit philosophischen ansätzen versetzte, mir den garten von seiner schönsten seite präsentierte, sonne und wärme auf der haut hinterließ und das gefühl der dankbarkeit für diese wunderbare natur mich schon bei meinem morgendlichen rundgang durchströmte.

danke, liebes universum, für diesen prachtvollen sommer und bitte, lass bald wieder den nächsten sommer kommen, ich mag das kalte, nasse grau nicht so sehr.


Freitag, 15.08.2008, 21:13

Während sie die Rolltreppe hinunterfuhr, um die andere Straßenseite des Ringes zu erreichen, musste sie daran denken, wie sie immer nach den Vorlesungen aus der Uni raus rannten und zwischen den Autos hindurch die Ringstraße überquerten – es war damals schon nicht erlaubt, aber er sagte schon die letzten Meter vor dem Ausgang der altehrwürdigen Alma Mater Rudolphina „komm, schnell, wer ist schneller“ und rannte schon los. Er rannte blitzschnell und affengewandt zwischen den Autos hindurch, schnitt Grimassen zu den Autofahrern und warf den weiblichen Autofahrerinnen Kusshändchen zu, die meisten lachten. Sie hüpfte hinter ihm her wie ein ungelenkiges Fohlen, hatte entsetzliche Angst und wurde dann auch prompt angehupt. Sie war immer wieder froh, wenn sie die andere Straßenseite erreicht hatten.

Er liebte es immer, Ungewöhnliches, knapp an oder jenseits der Grenze des Erlaubten zu tun.

„So wie immer“ hatte er zu ihr am Telefon gesagt, das Cafe Landtmann war damit gemeint, ihr „Hauptwohnsitz“ während der Zeit, die sie zusammen studierten.

„So wie immer“ hatte er gesagt, so, als wäre dieses „so wie immer“ ein fixer Bestandteil ihres Lebens, eine liebe Gewohnheit, eine Regelmäßigkeit, eine Selbstverständlichkeit und nicht ein Wiedersehen nach mehr als 20 Jahren.

Wie er wohl ausschaut, dachte sie, sie hatte ihn noch ganz genau in Erinnerung, so als wäre es gestern gewesen, stand er vor ihrem geistigen Auge. Sie könnte jede Einzelheit in diesem Gesicht beschreiben, die Augen, strahlend und unbekümmert, immer in Bewegung auf der Suche nach Neuem, Unerforschtem, sein Mund, immer bereit zum Lachen, die Mundwinkel, immer in Bewegung, amüsiert, leicht spöttisch oder auch abwertend. Er war immer schnell da mit einem Urteil.

Sie steuerte absichtlich nicht die Ecke an, in der sie damals immer gesessen hatten, sie nahm Platz an einem Tisch auf der anderen Seite.

Damals waren ihre Besuche im Café Landmann vom Countdown des Taschengeldes abhängig. Er hatte immer Geld, er verschaffte sich mit den abenteuerlichsten Jobs einen gewissen studentischen Wohlstand. Sie teilte ihr Taschengeld sorgfältig ein um sich diesen Caféhaus-Luxus leisten zu können.

Als er bei der Tür hereinkam, war es kurz so, als wäre es wirklich vor zwei Wochen gewesen, als sie sich das letztemal hier getroffen hatten. Er hat sich kaum verändert, er ist sogar noch interessanter geworden, weil alles, was seine Anziehung von damals ausmachte, nunmehr gefestigt war. Damals war es eine Andeutung, eine Vermutung, wie er später einmal sein könnte. Es war kein Ansatz mehr, es war Gelebtes, man sah, dass dieser Mann ungewöhnlich war.

Seine Begrüßung war sehr herzlich, er nahm sie in die Arme, drückte sie an sich, freute sich und sagte zu ihr „altes Mädchen“ – nein, so hatte sie sich das nicht vorgestellt. Aber sie hatte ja immer das Gefühl, dass er ihr überlegen war, dass sie nicht „genügte“, dass sie zu wenig hübsch, zu langsam, zu einfallslos, zu langweilig, zu humorlos war, es waren einfach immer zu viele „zu`s“. Und jetzt war sie ein altes Mädchen für ihn.

Von einem Tag auf den anderen hatte er damals das Studium hier abgebrochen und nahm die Chance war, die ihm ein Stipendium in Amerika bot.

Er sagte es ihr zwei Tage vor seiner Abreise, er war so überglücklich und euphorisch, dass er wahrscheinlich überhaupt nicht daran dachte, sie könnte sich kränken. Er hatte sie in seine Überlegungen überhaupt nicht miteinbezogen, schon gar nicht in seine Entscheidung.

Sie liebte ihn verzweifelt, sie schliefen miteinander und der Schweiß ersetzte die Tränen und die Verlustangst ersetzte die Leidenschaft.

Er erzählte von seinem Job an der University of California, San Diego, wo er Vorlesungen in seinem Spezialgebiet, Sportmedizin hielt, aber meistens war er viel unterwegs und betreute Spitzensportler. Seine Familie lebte in San Diego, er überall auf der Welt.

Das wäre auch ihr Schicksal geworden, überlegte sie, wenn sie ein Paar geworden wären, sie wäre irgendwie die Studienfreundin geblieben, mutiert zur Ehefrau und Mutter, aber sie hätte sich nicht weiterentwickelt an seiner Seite, weder persönlich noch beruflich, es wäre neben ihm nicht möglich gewesen. Sie wäre über Jahrzehnte seine Bewunderin geblieben, sein Fanclub, sie hätte aber nie das Gefühl gehabt, ihm ebenbürtig zu sein, fachlich nicht und persönlichkeitsbezogen auch nicht.

Während sie so vor sich hindachte, fiel ihr auf, wie unverändert er eigentlich war. Das Gesicht hat die Ausdrucksmöglichkeiten nur weiterentwickelt, verdichtet, sie kannte jedes Lächeln, jedes Schmunzeln, jedes erstaunte Brauenhochziehen und noch immer schwoll die Ader auf seiner Stirn an, wenn er lachte – und sie konnte sich gut erinnern – auch wenn er zornig war oder sich anstrengte, diese Ader lief unübersehbar schräg über seine Stirn, quasi wie ein Gefühlsbarometer, absolut zuverlässlich.

Er hatte sich etwas Jungenhaftes behalten, er strahlte Selbstsicherheit ohne Überheblichkeit und gleichzeitig Unbekümmertheit aus. Eine sehr anziehende Mischung bei einem Mann.

Es ist ihm immer alles zugeflogen, dachte sie – nicht ganz neidlos. Sie hatte sich ihren Job als Primaria hart erkämpfen müssen und schlussendlich hat sie dieser Erfolg nicht glücklich gemacht und die Vorstellungen, die sie einmal von ihrem Beruf hatte, wurden schnell von der Realität neutralisiert und korrigiert, aber sie hatte keinen Mut für ein Zurück und eigentlich auch keine Perspektive.

Als sie sich verabschiedeten fühlte sie sich innerlich leer, so, als hätte sie ihr Leben vergeudet, so als wäre es an ihr vorübergegangen. Sie kam sich klein und bieder vor, die große weite Welt hatte sich ihr nicht geöffnet, sie hatte keine Chancen oder sie hatte sie nicht wahrgenommen.

Sie war noch immer in Gedanken als sie die Haustüre aufschloss. Ihre Tochter kam ihr entgegen und sagte „da bist du ja endlich, Mami, wo hast du denn gesteckt, warum schaltest dein Handy aus, du hattest doch keinen Dienst“

„Nein sagte sie, ich habe eine Freundin getroffen“

„Na und – da musst du dein Handy abschalten, was war denn so wichtig“? Also, es gibt fantastische Neuigkeiten, ich habe ein Stipendium für die University of California in San Diego bekommen. Ist das nicht wunderbar?"

„Nein“, sagte ihre Mutter schroff, so schroff, dass sie selbst erschrak darüber, „nein, das ist überhaupt nicht wunderbar.“

„Mami jetzt bist du wieder kleinkariert, ich bin doch kein Kind mehr, das ist eine unwahrscheinliche Chance, die Sportmedizin hat ein heute noch gar nicht absehbares Zukunftspotential - du bist doch nie über dein Spital hinausgekommen, du kannst das doch gar nicht beurteilen.“

„Ja, du hast recht“, jetzt schrie sie fast, „ich bin nie über mein Spital hinausgekommen, weil ich nie tun konnte, was ich wollte und weil ich immer Rücksicht auf jemanden genommen habe.“

„Ja, und jetzt spielst du die Opferrolle und verlangst von mir, dass ich Rücksicht nehme. Du bist egoistisch, ich lasse mich von dir nicht einengen, diese Chance werde ich nicht vorübergehen lassen – sie wurde immer lauter und immer wenn sie sich ärgerte, verlief diese Ader über ihre Stirn. Ein absolut verlässliches Stimmungsbarometer.


Donnerstag, 14.08.2008, 23:14

ich vermisse euch, wieder eine total verrückte woche, bin nur unterwegs und die zeit rennt mir davon.

heute abend haben wir besuch - ein foto von unserem garten - ich hoffe, mein leben normalisiert sich bald wieder.

ich wünsche euch allen ein wunderschönes "verlängertes" wochenende und freue mich schon aufs "wiederlesen".

bis zur nächsten woche - traumtänzerin


Donnerstag, 07.08.2008, 09:15

so, es ist vollbracht, ende der baustelle .....

jeder der einmal gebaut oder renoviert hat, weiß, daß irgendwann einmal die nerven blankliegen, weil immer dinge nicht funktionieren, falsches material geliefert wird, irgendwas plötzlich fehlt und überdies regnet es auch noch immer zwischendurch. die auswirkungen auf den wohnbereich sind nicht zu übersehen und auch nicht zu verhindert, vom garten ganz zu schweigen.

also - wo fange ich jetzt an ?

vorbei .... fliesen und wege saniert, mauer verputzt, ärger vergessen, wir freuen uns jetzt auf das putzen und ein entspanntes wochenende.



euch allen wünsche ich das auch, werde dann nächste woche wieder anwesend sein, ich habe sicher viel versäumt, werde "nachsitzen und nachlesen".

in diesem sinne ein blümchen zum freitag-morgen, serviert auf einem frühstücksteller - macht garantiert schlank.


ein super wochenende euch allen ihr lieben, nächste woche kommen wieder neue stories, müssen raus aus
meinem kopf, tut fast schon weh, dieser "überdruck".

glg tt


Donnerstag, 31.07.2008, 11:15

4 männer klettern an der hausfassade .....

4 männer heben die schwere 5,5 m lange markise hinauf ....




4 männer befestigen diese schwere markise....





man beachte den letzten mann auf der leiter .....




sekunden später rutscht die leiter weg .....



sekunden später fällt der mann vom himmel .....bzw. vom dachvorsprung .....


sekunden später verpaße ich den moment für ein foto und fokussiere alle meine geistige kraft auf den gefallenen, damit ihm nichts passiert....

sekunden später steht er auf - gott sei dank.


Donnerstag, 24.07.2008, 12:20

es tat ihr förmlich weh, die sonnenblumen, diese strahlenden, starken und aufrechten pflanzen mit gesenktem kopf, hilflos dem peitschen des regens ausgeliefert zu sehen.

gnadenlos fegte der wind über das feld und die blumen folgten willenlos der windrichtung, scheinbar vorbei die lebensfreude, scheinbar vorbei das strahlen, es wird nicht mehr lange dauern, bis sie sich auch nicht mehr auf ihre verwurzelung verlassen können, bis sie knicken, bis sie sich dem schicksal hingeben müssen.

sie blieb stehen, parkte das auto in einem feldweg und fühlte sich mit den blumen auf wunderbare weise verbunden, sie fühlte sich ganz ähnlich.

diese minuten im geheizten auto, diese sichere verwahrung vor wind und regen, dieses beobachten des kampfes der elemente hatte etwas faszinierendes für sie.

sie lehnte sich zurück, atmete tief durch und dachte sich:
"nein, sie werden nicht knicken, sie werden ihre köpfe wieder aufrichten, sie werden wieder strahlen, man kann den stürmen des lebens oft nicht entgehen und man muß den kopf senken, aber nur vorübergehend."

das leben geht weiter, starten, licht an, blinken, wegfahren.

als sie wieder zuhause angekommen war, wartete er schon ungeduldig auf sie. sie sah es an seinen augen, eine mischung aus angst, freude, unsicherheit und erleichterung, daß sie endlich wieder da war. jede minute die sie weg war, schien ihm wie eine ewigkeit.

sie nahm seine hand, er sah sie dankbar an, sie hatten ein breites spektrum von nonverbaler kommunikation, das sie früher nicht hatten. ihre dialoge hatten früher meist nur auf der oberfläche stattgefunden, jetzt haben sie tiefen erreicht, von denen sie vorher nicht gedacht hatten, dass sie sich auf diesen seelisch-geistigen ebenen gemeinsam bewegen könnten.

wie ausdrucksstark wird doch ein gesicht, wenn der mund nicht mehr als instrument verwendet werden kann. die augen können gefühlsnuancen besser beschreiben, als es die zunge jeh fertig bringt.

sie legt ihm eine decke über die schulter, sie merkt, daß er fröstelt, es ist kalt draußen, grau und windig, ungemütlich.

sie legt ihm eine kleine heizdecke unter die füsse, sie weiß, dass er unter diesen kalten füssen sehr leidet, es ist die schlechte durchblutung, seit er im rollstuhl sitzt, seit diesem tag vor 2 jahren, der auch ihr leben schlagartig verändert hat.

"jetzt mach ich uns eine heisse tasse tee", sagt sie zu ihm, er lächelt erfreut und dankbar, drückt wieder ihre hand und deutet auf den hocker neben ihm, auf dem sie immer platz nimmt. ja sie wird sich zu ihm setzen, sie werden tee trinken und die wärme, die sich dann von innen auf den ganzen körper erstreckt, genießen.

es tut gut, die warme flüssigkeit in sich hineinzusaugen, er streicht ihr eine haarsträhne aus der stirn, unglaublich zärtlich, sie lehnt sich zurück..............sie denkt an ihre verwandschaft, die alle unisono vor der hochzeit sagten:

"nimm dir doch keinen mann, der so viel jünger ist als du, wenn du einmal krank bist, pfeift er auf dich und sucht sich eine jüngere".


Donnerstag, 17.07.2008, 11:46

mein garten ist jedes jahr für mich wieder eine große freude, ich lade euch zu einem rundgang ein ....... herzlich willkommen bei uns zuhause.
























das wars fürs erste, ich heiße maximilian und lebe auch schon 19 jahre hier.


Freitag, 11.07.2008, 10:58

viel arbeit diese woche, viele termine, handwerker im haus, klienten, auftragsarbeiten, garten-schwimmbad-probleme und, und, und - will niemand langweilen, egal - ist geschichte. neuer tag - neue chance.....

aber - trotzdem - der nuss-schnaps ist fertig angesetzt, eh schon 2 wochen zu spät. aber - er ist gemacht.

ich wünsche allen ein wunderschönes wochenende.

traumtänzerin


Dienstag, 08.07.2008, 15:44

männer bilden seilschaften
frauen bilden netzwerke

da ist was dran - rein strukturell geht die seilschaft im einzelgang nach oben, oder nach unten, wenn auch gesichert.

das netzwerk hingegen bietet eine breitere plattform für mehrere, teilweise auf gleicher ebene und sichert ebenfalls, allerdings nicht in tieferer position sondern auf gleicher oder zumindest nicht krass unterschiedlicher höhe.

das ist ein unterschied.

tatsächlich ist es wirklich so, männer sichern sich schon auch gegenseitig, aber meist deutlich in der senkrechten, d.h. einer oben, die anderen deutlich unten.

frauen sichern - ausnahmen bestehen - auf gleicher ebene, auf der waagrechten, d.h. sie versuchen den absturz nicht nur zu verhindern, sondern gewährleisten ein auffangen ohne zu großen höhenverlust, ohne den totalen absturz, wenn der zu verhindern ist.

dieser unterschied gefällt mir sehr gut.

es ist wie ein kreuzworträtsel, senkrecht und waagrecht vermischen sich und will man einander verstehen, dann hat es oft etwas von einem rätsel.

es geht hier nicht nur um karrierebasteln, sondern um den alltag, wie wir miteinander umgehen, frauen ganz anders als männer.

frauen können freundschaften bilden, die sehr intensiv, sehr vertraut und sehr sensititv sind.

sie intensivieren diese freundschaften im "notfall", männer können meist mit "notfällen" im gleichgeschlechtlichen bereich nichts anfangen.

männer haben freunde für den sport, für treffen in diversen lokalen, für gemeinsame hobbies, ein forum für den "erfolgsaustausch", in welchem lebensbereich auch immer - aber welcher mann spricht mit einem anderen über seine seelischen probleme - keiner.

sie können sich ja gegenüber einem "konkurrenten" gar keine blöße geben.

sie tun mir echt leid.....die helden.


Dienstag, 08.07.2008, 14:57

"meine sehr geehrten damen und herren, im namen von austrian airlines darf ich sie sehr herzlich an bord unserer caravelle mit kapitän ... und seiner crew begrüßen. unser flug nach istanbul wird etwa 2,5 stunden dauern, wir haben eine außentemperatur von .... usw.usf. wir wünschen ihnen einen angenehmen flug....."

sie lehnte sich entspannt zurück und lächelte, sie flog gerne....
irgendwie fiel mit dem start alles belastende und überflüssige von ihr weg, so als hätte sie selbst plötzlich flügel bekommen. sie spürte die schubkraft der maschinen unter ihrem hinterteil und ihr körper folgte willig jeder richtungsänderung, sie genoss es.

sie hatte wie immer den fensterplatz, sie beobachtete die wolken und die unter ihr immer kleiner werdende landschaft. kurz dachte sie noch darüber nach, was sich wohl da unten in den einzelnen häusern so abspielt, jetzt, wo sie da oben war, entrückt vom erdengeschehen. sie beobachtete den immer weiter werdenden horizont und seufzte unwillkürlich auf.

"fühlen sie sich gut, kann ich etwas für sie bestellen" sagte der mann links neben ihr, der ihr seufzen scheinbar falsch interpretiert hatte. "nein, nein, danke, alles in ordnung" sagte sie schnell und spürte, wie sie rot wurde, über und über rot, sie genierte sich.

er war offensichtlich südländer, sah unheimlich gut aus und er verunsicherte sie. sie hatte mit ihren knapp 20 jahren keinen zugang zu solchen männern, meist gleichaltrige, studienkollegen, unfertig - nicht so, wie sie sich einen mann, einen fertigen mann, vorstellte.

er war ihr schon beim einchecken aufgefallen, er hatte sie angelächelt, nicht aufdringlich, nein, auf eine sehr angenehme art von respektvoller beachtung. sie hat schnell weggeschaut, weil sie nicht wußte, wie sie darauf reagieren sollte, sie hat ihn eigentlich ignoriert, lief als eine der ersten voran in den flieger, schnallte sich an ihrem sitz an und sah fest beim fenster raus, in der hoffnung, ihn nicht noch einmal ignorieren zu müssen, denn sie wußte, das wird nicht gehen, sie kam sich dumm und kindisch vor.

kurz vor dem start nahm er links von ihr platz, er bedankte sich bei der stewardess .....

sch..... ach du liebe sch......

"sie fliegen wohl gerne, darf ich sie zu einem glas sekt einladen" - seine stimme war warm, weich, wohltuend und zugleich trotz aller sanftheit wurde signalisiert, daß er keine ablehnung zulassen würde.

"nein danke - oja, ja, bitte gerne, eigentlich trinke ich beim fliegen nichts, also normalerweise, sonst eigentlich schon hin und wieder, aber auch nur selten" - sie könnte sich ohrfeigen, sie sprudelte nur blödsinn hervor, wieso brachte dieser mensch sie so durcheinander ??

er roch so gut, etwas erdig, etwas nach tabak, nach tabak bitte, nicht nach zigaretten und nach einem unheimlich guten männer-duft, es war für sie wie eine droge, sie schnüffelte den duft ein, so intensiv und unauffällig wie sie konnte.

sie stießen an mit den gläsern, sie verschüttete einen teil, weil ihre bewegungen nicht mehr koordinierbar waren, sie verschmolz mit ihrem sitz, sie wurde ein klumpen, sie spürte ihren körper nicht mehr, obwohl jede faser angespannt war bis zum reißen.

er erzählte mit seiner betörenden stimme von seinem beruf, er war italiener, architekt, baute in der türkei an einem projekt von der weltbank, wasserwerk, hatte einen geldgeber in wien, flog regelmäßig zwischen rom, wien und istanbul hin und her.

sie nickte, lauschte, hatte nichts zu erzählen, weil ihr alles unwichtig und kindisch vorkam, ihr studium, ihre hobbies, ihre familie - was war das schon, das konnte ihn doch nicht interessieren.

ja sie arbeitete derzeit in istanbul, flog so alle 2 wochen wieder für einige tage nach wien, nein türkisch konnte sie nur einige worte, weil ihr die sprache die zunge spalten würde, sie lachten. sein lachen war warm und melodiös, sie lachte zu laut, zu schrill zu hektisch - sie haßte sich ....

die zeit verflog wie im flug - im wahrsten sinn des wortes.
er war aufgestanden und sie wollte vor der landung noch auf die toilette gehen, sie fühlte sich total ramponiert. sie stand auf und es zitterten ihr die knie, wahrscheinlich vom sekt.

sie öffnete die türe und er war schon da. mit der einen hand glitt er durch ihr haar, mit der anderen faßte er sie um die taillie und seine hand wanderte ihre hüften hinunter zu ihren oberschenkeln, zärtlich, liebevoll machte sie dort kehrt und fuhr auf der innenseite des schenkels wieder aufwärts - weiter auf ihrem weg ....unaufhaltsam .....

"meine damen und herren, wir werden in kürze auf dem flughafen yesilköy landen. wir bitten sie, das rauchen einzustellen und ihre sitzlehnen wieder in eine aufrechte position zu bringen. gleichzeitig ersuchen wir sie, die toiletten nicht mehr zu benützen. ich hoffe, sie hatten einen angenehmen flug."

er zog sie an sich, seine lippen waren warm, weich und fordernd, seine hände machten ihren körper untertan, sie hatte das gefühl, ihre knie knickten ein, sie verlor ihre körperlichen grenzen, sie spürte sich nicht mehr, sie verschmolz mit ihm ...... sie verspürte den gebremsten schub der hecktriebwerke, die landungsgeräusche gingen unter ......

"meine damen und herren, wir sind soeben auf dem flughafen in istanbul gelandet, die aussentemperatur beträgt 35 grad. wir hoffen, sie hatten einen angenehmen flug. kapitän ... und seine crew verabschieden sich und wir hoffen, sie bald wieder an bord von austrian airlines begrüßen zu dürfen."


Dienstag, 08.07.2008, 11:31

für alle, die noch nicht am ziel ihrer wünsche sind, nachfolgendes lied von nena und kim wilde




ein sandschloß eignet sich nicht zum "festen wohnsitz", ebensowenig wie ein "luftschloß" aber manchmal muß man es kurzfristig beziehen, weil man sich sonst "obdachlos" fühlen würde.

regel:
beim luftsschloß geh bitte keinesfalls vor die türe,
beim sandschloß mußt du bei regen ausziehen.

sandschlösser, luftschlösser, wer hat schon vorübergehend in einem solchen gewohnt ....????

bildquelle google


Dienstag, 01.07.2008, 11:35

einfach so zum nachdenken in der mittagspause ..... would you drive or wait ????